Frauen können growlen..

…und damit meine ich nicht nur Angela Gossow.

Ich mag ja Musik sehr gerne. Punk. HipHop. Industrial. Aber eben auch Metall.

Was mich immer etwas wurmt, ist wenn ich das Gefühl habe, dass irgendwo nur Männer* rumlaufen.

Sänger, Schlagzeuger, Gitarristen… – auch bei den Nachwuchsbands die es so bei uns in den freien Proberäumen in Limburg gibt – der Frauenanteil ist einfach sehr sehr klein.

Da ich glaube, dass das Prinzip des “Guck mal da macht es jemand vor, das funktioniert, du kannst es selbst also auch machen.” ein sehr sinvolles ist, habsch mal angefangen Metallbands mit weiblichen Bandmembern (vorallem Sängerinnen) zu sammeln.

Arch Enemy – dürften die meisten kennen. Schliesslich hat Angela Gossow bewiesen, das Frauen growlen können. Ich hatte da vorher als jüngeres Mädel tatsächlich Zweifel dran.

Sie hat jetzt aber aufgehört – deswegen will ich gleich mal mit ihrer Nachfolgerin weiter machen.

Alissa White-Gulz. Natürlich wird sie in meinen Augen niemals so gut wie Angela Gossow sein. Aber im Endeffekt hat sie einfach ihren eigenen Stil, den sie aus der Band in der sie davor war mitbringt. “The Agonist” – darf gerne mal angehört werden (kannt ich selbst vorher nich).

Kittie – Die Frauen-Metall-Band schlechthin. Naja – zumindest war sie es in den 90gern. Den Stil muss man mögen. Ich erwähne sie vorallem deswegen, weil keine Aufzählung ohne sie vollständig wäre. Mittlerweile schon lange nicht mehr in Stammbesetzung und es ist einfach nicht mein Stil, aber wie gesagt: Pionierinnen des Metall.

Jinjer – Absolute Hörempfehlung. Meine Tätowiererin hat sie mir gezeigt. Ukrainische Band mit ner Sängerin die Growlen und Singen kann. Von Softeren Parts über schönes agressives is alles mit dabei. Ich höre sie erst seid 4 Tagen, aber bin ein wenig verliebt.

Astarte – eine “All-Female-Metallband” wie Kittie. Sie kommen aus Griechenland und ich find sie gut – allerdings sollte man auf agressiveren Metall stehen. Auf dem Metallum Profil wirds als Black-Metall bezeichnet. Politisch kann ich sie leider nicht einsortieren und hab nich genug Infos gefunden, aber sie haben zusammen mim Dimmu Borgir Sänger ein Lied gemacht – was mich tendenziell immer ein wenig vorsichtig werden lässt – also nur bedingt ne Empfehlung.

Otep – gehört glaube zu den bekannteren Bands der Liste hier. Etwas Mainstreamiger und harmloser aber: definitiv hörbar. Wer auf härteres Gebretter steht wird eher enttäuscht, aber ich liebe sie für die sehr unterschiedlichen Stile die sie machen und einfach weil man merkt, dass die Leute ihr Handwerk verstehen. Bisheriges Lieblingslied: Fists Fall. (btw – auch ne Empfehlung meiner Tätowiererin)

Raffaella Rivarolo – ist keine Band. Sondern ne Sängerin. Ich hab sie über die Band Cadaveria entdeckt. Das is eher für die Melodramatischeren, Schwermütigen. Aber durchaus nich schlecht. Als ich nachgeschaut hab hab ich nich mehr so ganz geblickt, ob sie jetzt vorallem Solo oder mit Band unterwegs is – deswegen habsch sie mal extra erwähnt. Wer auf mehr so die Oldschoolmetallschiene mit Tragik steht – anhören.

Infected Rain – ich glaube sie kommen aus Moldavien. Wieder etwas softer, aber krasse Sängerin und gute Songs. Vorallem Stop Waiting hats mir bisher angetan. Sauberer Gesang, Growlen, bei dem man noch Text versteht und nicht zu quietschig.

Matriarch – die “All-Female” Band aus Puerto Rico darf allein wegen ihrem Namen eigentlich nicht fehlen. Ich fand sie ziemlich großartig beim ersten hören – bis die Sängerin leider Operngesangstyleparts eingebaut hat. Steh ich nich sonderlich drauf, aber ansonsten sind se ne solide Blackmetall Band. Wem Nighwish gefallen hat, aber zu seicht war, sei diese Band empfohlen.

 

Als ich nach Infos zu Matriarch geschaut habe bin ich auf diese Seite gestossen. Sie nennt sie Metaladies – hättsch die mal vorher entdeckt. Ich geh da jetzt drin rum wühlen und mich über die ganzen neuen Bands die ich da entdecken kann freuen und hör dann mal auf hier weiter noch Bands zu empfehlen, die man da wahrscheinlich schon alle ganz gut findet…

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